Der Ulster - Zyklus
Der Ulster-Zyklus umschließt sämtliche Werke über die großen Helden im Osten der traditionellen irischen Provinz Ulster und stellt einen der vier großen Zyklen der altirischen Mythologie dar.
Im Mittelpunkt des Zyklus steht die Sage Táin Bó Cúailnge (irisch: "Rinderraub von Cooley") mit Conchobar mac Nessa, König von Ulster, und seinen Männern. Er herrschte von Emuin Macha ausgehend und führte Krieg gegen Königin Medb und König Aillil von Connacht. Die primäre Heldengestalt des Zyklus ist der große Held Cuchulinn. Ein wichtiger Handlungsstrang ist die tragische Liebesgeschichte von Derdriu und Noisi.
Warum Usnechs Söhne das Land verließen
Hinweis:
Der folgende Text verrät Details über die Handlung der Geschichte um Derdriu und Noisi. Wer den Film ohne jegliche Vorkenntnisse sehen möchte, sollte davon absehen, weiter zu lesen. Allen anderen sei gesagt, dass es sich bei diesem Text um die originale, überbrachte Handlung der Legende handelt – im Film wurden einige Ereignisse für die Dramaturgie abgeändert, weggelassen oder neu hinzugefügt.

Einst zechten die edlen Männer von Ulster im Hause Fedlims, des Geschichtenerzählers König Conchobars. Seine schwangere Frau bewirtete die Männer, als sie sich endlich zu Bett begeben wollte, schrie das Kind in ihrem Leib so laut, dass man es im ganzen Gehöft hörte.


-> Weiter zu Seite 2