18. März 2009
Ein Traum wird wahr...

In 11 Tagen wird mein großer Traum wahr - zum ersten Mal läuft einer meiner Filme im Kino. In einem richtigen Kino.
Ich war 12, hatte grade Filme wie "Independence Day", "Mission: Impossible", "Toy Story" oder "Trainspotting" gesehen und mir war klar: Ich will es auch soweit bringen, ich will Filme machen und Geschichten erzählen. Heute, 13 Jahre später, hat "Trainspotting" - Regisseur Danny Boyle endlich den verdienten Oscar gewonnen, Pixar arbeitet am dritten Teil von "Toy Story" und mein Film kommt im Kino.
11 Tage. Wenn ich morgen aufwache, sind es nur noch 10. Und dann wird es schon einstellig. Der Nervosität mag man mir nicht ansehen, doch sie ist da.
Sie ist sowas von brutal da. Natürlich schießen einem tausend Gedanken durch den Kopf, natürlich fragt man sich, ob man wirklich schon bereit ist, einen Film an die Öffentlichkeit weiter zu geben. Nun ja, sicherlich könnten wir noch ein weiteres Jahr damit verbringen, "Derdriu und Noisi" zu bearbeiten, aber irgendwann muss einfach mal Schluss sein. Das ist nun geschehen. Der Film ist fertig, der Stress bleibt. Schließlich muss nun die Premiere vorbereitet werden, der Ablauf genau geplant sein, das Kino-Foyer dekoriert werden, weitere Plakate ausgehängt, tausende Flyer verteilt und Freunde, Verwandte und Bekannte angebettelt werden, sich den Film anzusehen.
11 Tage. Dann weiß ich, ob der Film beim Publikum ankommt oder versagt.



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